Hamburg, 19.04.07

 

 

Still

Warum werfen wir unsere Angst nicht in die Luft
und warten, bis der feine Nebel vom Wind vertrieben wird?
Weil wir die Angst nicht fassen können und nicht werfen.
Weil es seit Jahren windstill ist und sich kein Lüftchen regt.

Wo ist der Sturm der Stimmen und der Orkan der Lebenslust?
Wir lassen leben, lassen reden, lassen lassen und erwarten uns.
Darum ist es still geworden, ohne ruhig zu sein.